Feierlicher Abschluss des Tschechischen Kulturjahres in der Oper Leipzig

Mit dem Gastspiel „Jenůfa“ von Leoš Janáček in der Oper Leipzig wurde am Freitagabend das Tschechische Kulturjahr beendet, das im Oktober 2018 unter dem Motto „30 Jahre nach der Wende in Ost- und Mitteleuropa“ begann. Zum feierlichen Abschluss trafen Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, und Dr. Kateřina Kalistová, Vize-Kulturministerin der Tschechischen RepublikOliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse sowie Tomáš Kubíček und Martin Krafl vom Projekt „Leipzig2019Tschechien“ und Intendant Prof. Ulf Schirmer in der Oper zusammen. Dort wurde des Komponisten Leoš Janáček gedacht, der am Leipziger Konservatorium studierte, in Brno lebte und eine herausragende Figur in der Musikszene der beiden Partnerstädte sowie der Nachbarländer Tschechien und Deutschland ist. Das Nationaltheater Brno führte mit mehr als 200 Mitwirkenden die Oper „Jenůfa“ Leoš Janáček in einer Inszenierung von Martin Glaser in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln auf. 

Im Mittelpunkt des vierzehnmonatigen „Tschechischen Kulturjahres“ stand die Präsentation tschechischer Gegenwartsliteratur, aber auch ihrer Nachbarkünste wie Film, Fotografie, Comic, Design und Architektur. Beflügelt wurde der tschechische Auftritt durch zahlreiche erfolgreiche Kooperationen, insbesondere durch die Leipziger Buchmesse und die seit über 46 Jahren bestehende Städte-Partnerschaft Leipzig und Brno. 

Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, eröffnete den Abend: „Das Tschechische Kulturjahr bot uns die Möglichkeit, unseren Nachbarn neu zu entdecken. Wir haben in diesem Jahr die ganze Bandbreite tschechischer Kunst und Kultur erleben dürfen. Dabei ist vor allem eines klar geworden: Tschechien und Brünn - Sachsen und Leipzig sind nicht nur geografisch gesehen Nachbarn, sondern auch gute Partner, die in der jüngeren Vergangenheit mit den Ereignissen 1989 und den darauffolgenden gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen viele Gemeinsamkeiten vereinen, über die wir uns in Zukunft und vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Entwicklungen in Europa noch stärker austauschen sollten.“ 

Foto: Susanne Meierhenrich

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