Pérák - Der Sprungfedermann

Neuerscheinung:

  • "Pérák - Der Sprungfedermann", übers. v. Maria Sileny, Verlag edition clandestin, Januar 2019, gefördert vom Kultusministerium der Tschechischen Republik

Eine berühmte tschechische Wandersage aus der Zeit der deutschen Besatzung handelt von einem fiktiven Helden des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Damals erzählten sich die Menschen in Prag Geschichten von einem maskierten Mann, der jeder Gestapo-Falle entkam. An den Füssen hatte der Held nämlich Sprungfedern befestigt, mit deren Hilfe er mühelos über Strassen, Häuser, ja sogar über das ganze Moldau-Tal springen konnte. Pérák – der Sprungfedermann, sabotierte die deutsche Kriegswirtschaft. Interessant ist die Ähnlichkeit von Pérák mit dem amerikanischen Superman. Die beiden Helden verbindet nicht nur ihre Fähigkeit in der Luft zu fliegen, sie sind auch zur gleichen Zeit entstanden. Der Superman erschien das erste Mal in einem Comic im Juni 1938. Von Perak, dem Sprungfedermann, erzählten sich die Prager erstmals unmittelbar nach der Besetzung der Stadt durch die deutsche Armee am 15. März 1939. Der Autor Petr Stančík hat das Thema neu entdeckt und 2016 literarisch verarbeitet. 

Das Bild auf dem Buchcover ist vom Künstler Marek Berger.
 

 

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